Heute (30. April 2026) ist der von der UNESCO Generalkonferenz initiierte „internationale Welttag des Jazz“. Der Gedenk- und Aktionstag wird immer am 30. April begangen.
Über meinen inzwischen 95jährigen Onkel bin ich als Jugendlicher mit Jazz „infiziert“ worden. Abends wurden mit Freunden Joachim Ernst Berendts Beiträge im Südwestfunk Baden-Baden gehört. Auf der Querflöte war aber mehr Jethro Tull inspirativ…
Mit 43 Jahren begann ich Keyboard und dann zunehmend autodidaktisch Hammond-Organ (B3) zu lernen. Ein erstes konkretes Zurück zu den geliebten Jazz-Melodien. Ein wichtiger Ausgleich zu den beruflichen Herausforderungen.
Jetzt, 25 Jahre später, nehme ich fast täglich meine Sopran-Saxophone in die Hand. Hier kann ich viele Jazz-Standards abrufen, als Hobbyist natürlich - und so manchen Stress weg-tröten. Was wäre mein Leben ohne den Ausgleich durch Musik, die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und die weltweiten Auswirkungen auf die politischen und kulturellen Entwicklungen.
Aktuell übe ich mit den Lehrbüchern des 60jährigen amerikanischen Saxophonisten Jeff Coffin, dem ich auch auf facebook folge. Es ist – gerade auch bei ihm – neben dem musikalischen Genius die klare politische Position, ja offen klare Kante gegen Trump, die mich an seinen Beiträgen begeistert. Ein musikalisches Beispiel verlinke ich unten.
HAPPY JAZZ DAY
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